Archiv für Dezember, 2008

¡FELIZ AÑO NUEVO!

Veröffentlicht in Argentina am Dezember 31, 2008 von maekkel

PROST NEUJAHR!

HAPPY NEW YEAR!

„“

Leider noch keine neuen Einträge…

Tourismus 16 – Copacabana, Bolivia

Veröffentlicht in Berge, Bolivia, Tourismus am Dezember 30, 2008 von maekkel

Ich war sehr froh in Copacabana zu sein. Es war ruhiger und alles erschreckend billiger als in Peru – das ja auch nicht gerade sehr teuer zum Reisen war.

Ich übernachtete in einem guten und günstigen Alojamiento für 15 Bolovianos – also knapp 2,15 US$. Mein Bgeleiter war Christian der alte Schwede mit seiner erfrischenden sarkastischen Art.

Einen Tag verbrachten wir dann noch auf der Isla del Sol. Und das war sogar wirklich sehr sonnig – es war ein wenig frisch und trotzdem knallte die Sonne unbarmherzig auf uns nieder. Kein Wunder das die alten Inka hier den Ursprung ihrer Kaste sahen. Sahen dann auch den heiligen Stein und die eher mikrigen Inkaruinen auf der Insel. Die Aymara auf der Insel schicken ihre Kinder betteln um ein paar bessere Einnahmemöglichkeiten zu haben.

Auf der Isla del Sol titschte ich dann eine Weile mit zwei Östereichern und einer Quasi-Schweizerin durch die Gegend.

Auf der Rückfahrt kam dann noch unerwartet ein Extra auf uns zu. Mehr Islas de Tortora. Es stellte sich aber schnell heraus das es sich um falsche Inseln handelte um einfältige Touristen zu neppen. Wir waren sichtlich unbegeistert, vorallem da unsere österreichischen Freunde Angst hatten ihren Bus zu verpassen.

Hier die Bilder!

From Copacabana, Bolivia

„La Virgen de Copacabana“

Tourismus 15 – Puno, Peru

Veröffentlicht in Berge, Ethnologie, Peru, Tourismus am Dezember 30, 2008 von maekkel

Der Beitrag ist leider wenig bebildert, da so ein Mistkerl aus den Hostal in Puno mir meine Akkus samt Ladegerät stibitzte. War halt zu vertrauensselig.
Puno ist eher nicht zu empfehlen und es gab auch nur einen Grund hier her zu kommen: Die „Islas flotantes de los Urus“.Einzige Überraschung waren die Festumzüge der Hochzeitsfeiern, von denen Wohl an jenem Wochenende ein halbes dutzend stattfanden.
Nahezu der ganze Tourismus hier dreht sich um die Islas de los Urus und jeder zweite schmierige Halsabschneider am Hafen behauptet er sei ein echter Uru und man doch seine „Verwandten“ auf den schwimmenden Totora-Schilf Inseln besuchen sollte.
Ich kam leider zu spät auf die Inseln, weshalb durch die anderen 50 Touristen man sich eher eingesperrt fühlte und die Leute die angeblich auf der Insel wohnten dreimal Eintritt verlangten. Dafür durfte man am Totora knabbern und sich auf die Bettelei einlassen. Lustigerweise frug ich einige Leutchen ob sie den tatsächlich Urus seien. Doch wurde dies überrraschend oft verneint und man verstand sich als Aymara.
Auch wirkten die Inseln auch nicht weniger touristisch durch den Souvenirladen der Tand verscherbelte, den man genausogut in Puno kaufen konnte. Als auch der „Mirador“. Ein Ausguck auf den natürlich jeder mal hochmusste.
Naja – mit Ethnotourismus kann ich mich einfach nicht anfreunden.

Deshalb aufgrund der oben genannten Gründen nur ein paar Bilder aus Puno.

From Puno, Peru

„Fernsehen!“

Tourismus 14 – Cuzco, Peru

Veröffentlicht in Berge, Peru, Tourismus am Dezember 30, 2008 von maekkel

Cuzco war recht nett, wenn auch nervig touristisch.
An jeder Strassenecke wird zur einer Massagestunde eingeladen.
Aber ich fühlte mich dort vor allem wohl, da ich in Cuzco meinen Geburtstag feiern durfte.
Ich traf nämlich zufälligerweise im Convento de San Francisco Steven und Stephanie aus Chicago wieder, die ich in Lima kennenlernte und sich erinnerten das ich Geburtstag hatte. So das sie mich die ganze Nacht einluden und wir dann recht angetrunken in einem „Restaurante Mexicano-Italiano“ landeten, wo wir dann jedoch Cuy, Alpaca und Forelle bestellten.
Cuy habe ich nun also mal probiert. War nicht so meins und erinnerte mich vom Geschmack her zu sehr an Schweinefleisch. Alpaca war da schon besser, so ähnlich wie Rindfleisch. Aber wirklich schmeckte mir nur die Forelle.
Cuzco an sich ist geprägt von einer eigentümlichen Mischung von alten Inkafundamenten auf denen dann die Kolonialbauten aufgepflanzt sind.

From Cuzco, Peru

„Uhlalala – Ein Stein mit vielen Winkeln!“

Graffiti – Streeart aus Peru – 4

Veröffentlicht in Graffiti, Peru, Politik am Dezember 3, 2008 von maekkel

Da ich leider bisher in Peru selten mit meiner Kamera durch die Städte wanderte, kam ich nur zu sehr wenigen Bildern.
Zum Graffiti-Album

Hier etwas aus Chiclayo, wohl eine Strassenkunstprojekt:
„Otra Cultura Es Posible“

Aus Trujillo:

From Peru, Graffiti

„El Arte Nunka Morira“

Beides würde ich sofort unterschreiben…

Tourismus 13 – Lima, Peru

Veröffentlicht in Peru, Tourismus am Dezember 3, 2008 von maekkel

Der Moloch Perus mit ca. 8-10 Millionen Einwohnern. Enorm weitläufig. Verbrachte hier ein paar tage um die Museen mir anzuschauen, aber leider kaum Fotos da es meist verboten ist welche zu machen.

In Lima war es zum ersten Mal mal ein richtiger Nachteil, keinen Reisefüherer oder sonst nen Plan zu haben. Vorallem wenn es um das Verkehrssystem geht oder die Busbahnhöfe – die es in Lima nicht gibt, da jedes Unternehmen seine eigenen hat und Innerstädtisch ist auf – Guatemala grüsst – auf die kleinen Combi angewiesen. Taxifahrer sind vom Rest der Passagiere durch eine Gitterzelle getrennt. Ja da fühlt man sich sofort sicherer.

Glücklicherweise hatte ich die Nummer von Liz, die mich dann zu einer Museumsnacht einlud. Es zerbrach mir rin wenig den Kopf mich über allerlei Theorien auf Spanisch zu unterhalten. Aber es war definitiv lehrreich und lustig. Vorallem noch lustiger als wir dann noch fleissig Pisco Sour und Algarrobina trinken gingen. Die Witze unter Kollegen sind hier wie dort genauso lustig.

From Lima, Peru

„Convento“

„Ehemalige Franziskaner“

Tourismus 12 – Huaraz & Chavín de Huantar, Peru

Veröffentlicht in Anthropologie, Berge, Peru, Tourismus am Dezember 3, 2008 von maekkel

Da wurde es mir wieder kalt. Nach ca. 10 Tagen Wüstenluft und niedriger Luftfeuchtigkeit, drehte sich das Klima geradezu um. Kühl und feucht.

Bin also erstmal ca. 9 Stunden aus von Trujillo nach Huaraz zu fahren und war erstmal überrascht vom Tourismus, den dieses Städtchen beherrscht. Huaraz hat ein tolles Panorama, mit Bergen und so. Machte auch am ersten Tag eine Caminata aber vergas leider die Kamera. Deswegen gibt es nur Bilder aus dem kleinen „Rock-Art“ Museum.

From Huaraz, Perú

„Mumie“

Interessanter war da schon meine Tagestour nach Chavín de Huantar. Dieses Städtchen, das sich ca. 2,5 Stunden entfernt von Huaraz in einem lieblichen Tal befindet ist kaum Stadt zu nennen, aber immerhin hat das Dorf eine wichtige Strassenbiegung in dem die Busse halten und sogar einen Zocalo.
Aber deswegen war ich gar nicht dort, sondern wegen den tollen Ruinen. Ich würde wohl die Ruinen von Chavín als die kinderfreundlichsten Ruinen Südamerikas bezeichnen. Zum einen gibt es dort Lamas die tatsächlich spucken. hehe. Jedoch viel besser sind die unterirdischen Gänge die sich durch die ganzen Komplexe ziehen. Einige sind gangbar, während andere wohl nur zur Entwässerung oder Belüftung gedacht waren. Sehr toll.

From Chavín de Huantar, Perú

„Zwei Pfosten – Einer aus Stein.“

„In den düsteren Gängen sollen sich angeblich lustige rituale mit Hilfe der halozinugenen Wirkung des San-Pedro-Caktus abgespielt haben. San Pedro nahm ich leider nicht mit, deshalb begnügte ich mich mit der gruseligen Akustik.“

„Berg mit See“

Tourismus 11 – Trujillo, Peru

Veröffentlicht in Anthropologie, Politik, Tourismus am Dezember 3, 2008 von maekkel

Uh – es ist schon knapp 2 wochen her, das ich in Trujillo war. wobei ich kaum in Trujillo, sondern mehr in Museen rumlief und auf irgendwelchen Ruinen rumturnte.

Trujillo besticht durch seine hübsche Kolonialarchitektur (gähn…) und ja … ja was eigentlich. Achso! Durch seine Nähe zu den Ruinen der Chimú-Kultur, ca. 1200 A.D. (?) – Inkainvasion/Conquista, sowie den ansehnlicheren Moche-Ruinen.

Ich ging mit meinem tschechischen Freund Milos also ein tag nach Ankunft in Trujillo nach Chan-Chan, so nennt man die wohl grösste Ansiedlung der Chimú in Meeresnähe in der Wüste gelegen. Wie man überhaupt den grossteil der Küste Perus eine Wüste nennen muss, die nur von einigen Flussoasen durchbrochen wird. Eigentlich eine Primabasis für eine stratifzierte und organsierte Gesellschaft unter der Fuchtel eines Oberpinsels, man könnte auch Herrscher oder König oder Pfaffe schreiben. Wer mehr zu hydraulischen Gesellschaften wissen will, der lese ein Buch darüber oder frage Niko!

Als wir in der prallen Wüstensonne, also über die damals in mühevoller Arbeit von der Arbeiter-/Sklavenklasse aufgeschichteten Adobeziegeln aufgebauten Mauern und deren Resten rumliefen. Reste deshalb, da es zwar in der Wüste selten regnet, dafür aber heftig. Wodurch in nur ca. 600 Jahren die Gebäude, etc… start erodierten. Da bekommt der Satz „Auf Sand gebaut.“ eine ganz neue Bedeutung.

Jedoch viel mir etwas ganz und gar seltsames auf…
Dort lief eine junge Peruanerin alleine und scheinbar begeistert durch die Ruinen. Ich meinte zu Milos, das sie wohl eine Archäologin/Anthropologin sei. Milos’ ungläubigen Blick, wehrte ich mit der Floskel ab: „Iss nur so’n Gefühl…“. Da kam sie auch schon auf uns zu und bat darum ein Foto von ihr und einer unschönen Lehmziegelmauer zu machen. Nach ein paar kurzem Worten kam heraus, das sie tatsächlich Archäologin sei und beim INC (Instituto Nacional de la Cultura) arbeitet. Milos fluchte irgendwas auf tschechisch, als er dies hörte.

Jedenfalls erwies sich Liz als sprudelnder Brunnen des Wissens. Wobei sprudelnd im Wortsinn gemeint ist, da ich nur wenige Leute kennen die so viel und vorallem so schnell reden.

So bekamen wir uns persönliche & vorallem gute Führung durch Chan-Chan
From Ruinas de Chan Chan, Trujillo, Perú

„Liz erklärt wie man aus Schlamm eine Stadt errichten kann.“


„Ein seltener peruansicher Tümpelnackthund. Der wohl einzige seiner Art, aber sehr lieb.“

Aber das war ja nicht alles! Am nächsten Tag düggelten wir dann zur „Huaca de la Luna„. Sprich einer Piramide der Moche. Älter – grösser – BUNTER!. Gibt zwar noch den grösseren Schwesterziegelhaufen namens „Huaca del Sol“. Dieser ist aber weniger bunt = langweilig.
Könnte jetzt noch viel verzälle, aber Menschen sind ja ungeduldig.

From Huaca de la Luna, Trujillo, Perú

„Lächelnder Lehmziegel der Moche. Man sagt er habe magische Kräfte. So soll sein allein sein Anblick genügen, die schlechte Laune oder griesgrämige Stimmung aus den Gesichtern der Menschen zu verbannen.“
„Jaguartintenfischsonne der Moche. buntbemalt.“