Oder genauer der Rucu Pinchincha, der leichter zu erreichende Gipfel des Vulkans Pinchincha der klar das Stadtbild von Quito prägt. Vor zwei Wochen machten wir uns auf an einem für Quito typisch leicht dunstig-nebligen Tag den „Rucu Pinchincha“ zu besteigen.
Zuerst fuhren wir mit dem TeleferiQo rauf auf ca. 4000m um dann die letzten 700m zum Gipfel zu wandern. Das Klang einfacher als gedacht. Ist doch die Luft auf 4000-4.600m doch erheblich dünner als auf den angenehmen 2.800m im Tal von Quito. Die Aussicht war Anfangs noch prima wurde aber später noch recht neblig.
Aber warum pinche Pinchincha? Nunja, daich nicht bis zum Gipfel ging nachdem mir plötlich schwarz vor Augen wurden und ich zum Glück in ein Gebüsch fiel. War aber nicht sonderlich schlimm, fehlten mir vieleicht noch ca. 80-100m – doch geht Sicherheit bekanntlich vor…
Der Abstieg war dann sehr lustig – da man im Nebel nicht weit sah, dafür aber wie ne Gemse den Weg lang springen konnte. Auch die Schüler die uns entgegen kamen waren zum schiessen. Sie frugen ob oben auf dem Gipfel Schnee liegt. Wir antworten: „Ja – ein wenig.“ Daraufhin wurden sie ganz aufgeregt und riefen immer wieder: „¡Nieve, nieve!“ Spätestens als es dann anfing zu schneien, oder besser zu hageln wurden sie vollends histerisch und schrien: „¡¡¡NIEVE!!!“
| From Pinchincha, Ecuador |
„Rucu Pinchincha“