Archiv für Juli, 2008

Tena

Veröffentlicht in Amazonien, Ecuador, Graffiti am Juli 27, 2008 von maekkel

Wir sind jetzt seid zwei Nächten in Tena und ruhten uns heute vorallem aus – besonders Bärbel die ein wenig kränkelt. Tena ist schön schwül und recht klein – eigentlich recht friedlich hier.

Gestern gingen wir zu Milton (Biologe ), einen Freund Bärbels, den sie noch aus ihrer Zeit bei ihrem Praktikum bei Jatun Sacha kennt. Mit ihm machten wir eine kleine Tour durch den Wald. Was mal sehr schlammig, dafür aber interessant war.

Der Regenwald ist schon was tolles.

Morgen geht es dann erstmal wieder nach Quito.

Zu Besuch bei den Kopfjägern

Veröffentlicht in Amazonien, Ecuador am Juli 27, 2008 von maekkel

… aber eigentlich pflegen die Shuar diesen Brauch nicht mehr, man kann aber auf jedem zweiten Markt einen Tzantza (Schrumpfkopf) aus Ziegenleder kaufen.

Früher waren sie sehr gefürchtet, aufgrund dieses Brauches. Aber heute sind sie bekannt als sehr nette Leute.

Wir fuhren nach Sucua, in der Nähe von Macas um dort Juan Carlos J. (Den Bärbel & Antonia von der COP9 kennen) Mutter Ester und Miguel Angel kennen zulernen. Die wirklich sehr lieb waren und mir auch mit meinen Magenproblemen halfen. In Sucua hatte ich auch das erste mal das Gefühl mich endlich wieder in den Tropen auf zuhalten und wir schliefen in der Gästehütte in Hängematten – wenn auch nicht viel, da die Kakerlaken den anderen Beiden zu schaffen machten und nachts wir bitterlich frierten.

Ich wäre gerne länger als eine Nacht geblieben aber unser Zeitplan gestattete es nicht.

Puyo

Veröffentlicht in Amazonien, Ecuador am Juli 27, 2008 von maekkel

In Puyo waren wir nur kurz, aber es war sehr lustig.

Wir trafen uns mit Milton, 28 Jahre und ehemaliger Ashuaranführer. Der jetzt in Quito studiert und unteranderem noch ein grosses Projekt verwaltet. Kluger Mensch und vorallem immer am Grinsen. Wir gingen mit ihm eine Fischgericht essen was typisch fürs Tiefland ist. Maito – Im Blatt gedünsteter Fisch mit Yuca und Palmito. Dazu trank ich noch meine erste Chicha de Yuca (ca. 3 Tage alt – also mit Alkohol). War sehr lecker.

Vorallem war es lustig da Milton noch seine Frau mitbrachte und seine kleine immer lächelnde Tochter mitbrachte. Sie trug ein „Prinzessinnenkleidchen“ und war Stolz wie Oscar.

Riobamba

Veröffentlicht in Berge, Ecuador, Graffiti am Juli 27, 2008 von maekkel

Riobamba war nur eine Zwischenstation um nach Puyo zu kommen.

In Riobamba konnten wir ein leckeres Brötchen essen und sahen einen grossen Aufmarsch von den Quichua (leider keine Fotos). Riobamaba ist bekannt für seine Demonstrationen von den Indianern, meist gestartet von der CONFENIAE.

Hier noch ein lustiges Grafiti aus Riobamba

Die Fahrt nach Riobamba und weiter nach Puyo war sehr interessant was auch an dem kleinen Ausbruch des Vulkans Tunguruhua lag.

Aber alles in allem ist doch so ein Tag im Bus eher erschöpfend.

Alausi und was davor war…

Veröffentlicht in Berge, Ecuador am Juli 27, 2008 von maekkel

Die letzten 4 Wochen war ich noch ein wenig in der Sparachschule und dann kamen am 3. Juli ja auch schon Bärbel, Antonia und Andreas nach Quito. Wir wohnten dann erst mal zu viert und später zu zweit bei Wilsons Familie (Ein Freund Bärbels). Nach drei Tagen fuhren dann Antonia und Andreas an die Küste und nach Cuenca bevor wir uns in Alausi wieder trafen.

Die Zeit mit Bärbel war sehr lustig, vorallem unsere „offiziellen“ Gänge zu verschiedenen Organisationen wie der COICA – wo wir als Praktikanten an einem Treffen zwischen WWF-COICA teilnahmen. Es gibt sehr viel lustiges zu Erzählen, aber viele Sachen sind nur tauglich für den „kleinen Kreis“. Zumindest können die Indianer gute Scherze machen.

Habe leider von dieser Zeit keine Bilder, da man mir meine Kamera stahl – Es gibt sehr, sehr fähige Taschendiebe in Quito.

Alausi

Vor gut 10 Tagen trafen Bärbel und ich, dann endlich Antonia und Andreas wieder in Alausi. Wo wir dann bei der Familie ihres Ehemannes Carlos wohnten, die alle sehr nett wahren.

Auch wollte Bärbel dort sich einen Geländewagen kaufen, aber nach einer Probefahrt nach Pepinales dem Geburtsort von Carlos, wo Bärbel auch ihre kleine Lamaherde hat. Stellte sich heraus, das der Wagen eine Mogelpackung war. Dafür war die Fahrt nach Pepinales sehr lustig wenn auch schmerzhaft.

„Nach der Hinfahrt erstmal gut essen…“

„Llamas“