Archiv für Juni 9, 2008

Graffiti – Streetart aus Quito – 1

Veröffentlicht in Ecuador, Graffiti, Quito am Juni 9, 2008 von maekkel

Die Graffiti finde ich persönlich interressant, da die Stadt vorallem mit politischen Sprüchen zugetextet ist. Jedoch konnte ich manch Graffiti das ich am Vortag sah, nicht mehr fotografieren. Da jemand anderes es übertünscht hat.

„Jonglage“

Die verschieden „Colegios“ für Jungen liefern sich dagegen einen Streit wer die beste Schule in der Stadt ist.

„Colegio Graffiti“

Sehr witzig ist auch dieses politsche Graffiti:

„Revolución y Amor“

Die meisten anderen politischen sind jedoch meist radikaler oder simpler in der Botschaft.

Tourismus 1 – Otavalo

Veröffentlicht in Berge, Ecuador, Otavalo, Tourismus am Juni 9, 2008 von maekkel

Vorheriges Wochende war ich mit Ayesha aus England – die ich aus der Sprachschule kenne – in Otavalo. Eine Stadt die für ihren „Indianermarkt“ berühmt ist. Jedoch findet man den ganzen Flughafenkitsch genauso gut, wenn nicht sogar noch billiger in Quito.

Aber die wahre Atraktion ist die Landschaft mit seinen Hügeln (Bergspitzen wäre wohl angemessener).
Leider spürten wir beim wandern nur zu gut die Höhe. Habe mir an diesem Tag ganz ehrlich ein paar Cocablätter gewünscht.

Wir lagerten im wunderbar ruhigen „Casa Luna“ mit Blick auf Otavalo und die Berge.
Auch besuchten wir kurz die kleine „Cascada de Peguche“ und assen ein paar Maracuja.


„Aussicht oberhalb vom Casa Luna“

Apfelblüte im Taunus

Veröffentlicht in Familie, Taunus am Juni 9, 2008 von maekkel

Kurz bevor ich fuhr hatten wir ein kleines Familientreffen anlässlich des 80. Geburtstag von Omi Marga.


„Apfelbaum im Taunus“

Bilder von Geburtstag

Sprachschule „BERACA“

Veröffentlicht in Ecuador, Quito, Sprachschule am Juni 9, 2008 von maekkel


„Grimasse“

Bin seit ca. 14 Tagen bin ich nun schon fleissig in der Sprachschule „Beraca“, jedoch haben sich bei mir einige grammatikalische Fehler fest eingeschliffen. Aber dafür sprechen die meisten Ecuadorianer ein angenehm langsames Spanisch, so das ich meist wenig Verständigungsprobleme habe. Muss aber vorsichtig sein mit verschiedenen „Centralamericanismen“ – es kann sich hier manchmal um sehr fiese (Quechua) Vulgarismen handeln.

Letzten Freitag haben wir dann in der Schule gemeinsam gekocht – war sehr lustig, da die Lehrer dann den ein oder anderen Scherz brachten. Carmen die Schulleiterin war voll in ihrem Element. Am Abend ging es dann in eine Karaokebar – furchtbar lustig aber auch furchtbar peinlich. Nicht so ganz mein Bier.

Die letzten zwei Wochen nahm ich Unterricht bei Verónica – lief alles sehr gut bis auf die Tatsache, das sie meine Fähigkeiten zu hoch einschätzte und annahm das ich alle Tempi bis auf den Subjunktiv sauber beherrsche. Was wohl eher daran lag das ich ab und an einige Phrasen auswendig kann.

Seit gestern, also Montag habe ich eine neue Lehrerin: Andrea. Ihr Akzent ist für mich schwerer zu verstehen, aber sie ist wohl „pedagogisch“ besser obwohl der Unterricht mit Verónica lustiger war.

Mit den Leuten aus der Schule waren wir auch auf dem Markt und haben uns durch die Früchte geschlemmt.

„Wall of Fruits“

Bilder vom Markt und aus der Schule.

Was geschah und dies und das…

Veröffentlicht in Ecuador, Quito am Juni 9, 2008 von maekkel

Quito, den 07.06.2008

Eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage und meine Eindrücke.

Sehr angenehm ist die Abwesenheit von mexikanischer Ranchera-Musik, dafür gibt es so Andenschmu, der vorallem mit äusserst dilletantisch produzierten Musikvideos begeistert. Meist werden in diesen Videos kleine Geschichten erzählt wobei natürlich Der/die SängerIn und seine/ihre FreundIn die Protagonisten sind. Diese Pärchen sind von angenehmer Durchschnittlichkeit geprägt und ich habe nicht einmal ein Model gesehen. Stattdessen sehen die Leute genauso aus wie hier in den Strassen, leider ist der Gesang und die Musik ebenso „gewöhnlich“.
Ich habe aber dennoch ein Lieblingsvideo:

Die Sängerin steht irgendwo herum (z.B. Im Wald, Auf einem Maisfeld, der „Mitad del Mundo“ oder einer Autobahnbrücke) und weint um ihren Fremdgehenden Kerl. Dieser wird immer wieder mit seinem Seitensprung durch den Park spazierend eingeblendet. Doch am Ende der Geschichte erwischt sie diesen natürlich doch anstatt der gewöhnlichen Ohrfeige für den untreuen Kerl gibt es saftige Prügel. Die Sängerin wirft ihre Nebenbuhlerin und den Kerl auf den Boden, springt dann auf diesen und gibt ihm geballte Faustschläge ins Gesicht während das Video langsam ausblendet.

Nachdem ich bei den Bonillas auszog und auf meine von der Sprachschule vermittelten Familie wartete, wohnte ich im „Hostal ´Centro del Mundo´„. Damit ich ein wenig auch die touristische Seite kennenlernen kann. Dieses Hostel befindet sich tatsächlich im Zentrum von „Gringolandia“ auch „Zona Roja/Rosario“ genannt. Ist schon sehr erfrischend wenn man morgens frueh erstmal Cocaine angeboten bekommt.
Grass hat mir bisher noch niemand angeboten.
Meist ist der Spruch der Dealer folgender: „¡Hola! – ¿Coca?“

Die Leute im Hostal „El Centro del Mundo“ waren sehr nett und meist aus den üblichen Ländern: Canada, Israel, UK , Niederlande und Japan und ab und an trifft man noch den seltenen US-Amerikaner. Vorallem die Israelis wissen zu feiern.

„Mongoclique“

Letztes Wochende war ich dann in den „Termas de Papallacta“ recht hübsch gelegen in einem Tal und mit wunderbar heissem Quellwasser.
Der ideale Ort nach einer durchzechten Nacht.

Familientreffen

Veröffentlicht in Ecuador, Familie am Juni 9, 2008 von maekkel

In den letzten Tagen habe ich meinen „Onkel“ Alejandro getroffen und war mit ihm und seinen Sohn Alexander in der „Mitad del Mundo„. Dort besuchten wir dann das „Museo Intiñan“ und liessen ein Hühnerei am Äquator balancieren.

Alejandro wohnt mit seiner Familie etwas ausserhalb von Quito in „Armenia“. Dort ist es um einiges ruhiger. Seine Frau Sandra ist sehr lustig, jedoch konnte ich ihre Scherze nur ungenügend verstehen, da mein Spanisch noch zu schlecht war. Alex spricht nur wenig deutsch versteht aber recht viel. Alejandro hat mich angestiftet mit Alex möglichst nur deutsch zu sprechen. Alejandro arbeitet beim ded/Ziviler Friedensdienst und ich muss ihn da mal unbedingt besuchen, da er sonst nicht soviel Zeit hat.

Wir sind zwar eine Familie aber noch unbekannt miteinander, weshalb auch alles sehr vorsichtig ablief an diesem Tag. Braucht alles seine Zeit.
Auch machte mir noch an jenem Wochende – das erste in Ecuador – die Höhe und die Müdigkeit zu schaffen.


Alejandro y Alexander

3 Wochen später…

Veröffentlicht in Ecuador, Quito am Juni 9, 2008 von maekkel

Drei Wochen sind nun vorbei und ich habe mich relativ gut eingelebt.

Zwischenzeitlich war ich in einem Hostel und habe dort einige Leute kennengelernt und in der Schule sind ebenfalls nette Leute. Habe gut feiern können.

Ich wohne jetzt bei der Familie Nelli & Marcelo und Sohn Eddie Cevallos in Centrum von Quito.
Ich bin jedoch nicht der einzige Fremde in der Hochhauswohnung.


„Ausblick aus dem 10. Stock“

Mit mir wohnen noch, Choi Ewi Sung aus Korea sowie Carlito (BWL-Stduent) und Daniel (Lehrer)aus den USA.


„Ewi Sung CHOI“

Mit Ewi Sung verstehe ich mich sehr gut. Er wird aber meist nur „Choi“ gerufen, da sein Nachname einfacher zu sprechen ist. Er ist Grafikdesigner und Musiker und macht (mit ca. 20 anderen Koreanern) eine zweijährige Freiwilligenarbeit ab August in Santo Domingo. Wir haben uns zusammen mit einigen Kolleginnen das Spiel der „Liga“ (L.D.U, Quito) gegen „America“ (Mexico) angeschaut. Die Stimmung war Klasse – vorallem nach dem die Liga gewann und nun im Finale des Copa Libertadores ist.

Nelli, die Mutter ist sehr fürsorglich und erzählt immer viele Geschichten von irgendwelchen Jungfrauen.
Marcelo ist ebenfalls fürsorglich, jedoch ein wenig mehr „linkisch“.
Die Wohnung ist überhaupt sehr katholisch – in jedem Zimmer eine Menge von christlichen Plakaten und sonstigem Brimborium. Frühstück, Mittag und Abend essen wir immer zusammen mit Juan Pablo II. und Benedetto XVI.
Vor ein paar Tagen feierten wir auch noch den 18. Geburtstag von Susi der Freundin von Eddie. Sie heulte ca. eine halbe Stunde vor Freude.

Bilder aus Quito

Endlich in Ecuador!

Veröffentlicht in Ecuador, Quito am Juni 9, 2008 von maekkel

((Dieser Eintrag schrieb ich zum zweiten Mal, da ich hier einige technische Probleme hatte.))

¡Saludos!

Hallo meine Lieben,

Ich bin nun seit 10 Tagen in Quito und mir geht es recht gut und die Höhe macht mir auch nicht soviel aus, bis auf diese ätzende Müdigkeit.

In den letzten Tagen hat es viel geregnet und selten war die Temperatur höher als 14-17ºC, dafüer wird es sehr warm wenn die Sonne scheint, oder besser gesagt knallt. Ich habe hier schon ein paar Gringos gesehen die bei bewölktem Himmel einen Sonnenbrand bekamen.
In den ersten Tagen lebte ich bei Sandra (der lieben Mitbewohnerin von Nadenze in Paris) und ihrer Familie. Ich wurde sehr herzlich empfangen und man hat sich wirklich lieb um mich gekümmert.
Man zeigte mir ein wenig die Stadt und ansonsten bekam ich allerhand Alltagstips.

Insgesammt ein sehr entspannter Einstieg in Ecuador.

Überhaupt war das Essen dort am besten. Ich mag jetzt sogar Papaya – und das sogar zum Frühstück!Jeden Tag entdecke ich neue Früchte die ich vorher noch nie sah oder ass. Müsste mal eine Liste
machen von all den Namen. Habe aber noch kein Cuy (Meerschweinchen) gegessen, sieht zum einen für meine Augen kaum anders aus als eine gegrillte Ratte und ist überraschend teuer. Das billigste (Touri-)Cuy kostet ca. 14 $, während ein Menue mit Suppe, gutem Fisch und Gemüse und Saft hier für ca. 1.50-3,-
$ zu haben ist. Überhaupt ist Fleisch erschreckend billig und riecht
dafür auch dementsprechend.